Flächen Siedenfelder Weg:

Im Februar 2018 konnten die Maßnahmen auf der Fläche beginnen.

hier ein kleiner Einbick in die Arbeiten

Im Wilhelmsburger Osten hat die Stiftung einige Ackerflächen erworben, diese sollen, nach Ablauf der bisherigen Pachtverhältnisse, wieder in Grünland umgewandelt werden. Die Nutzung der Flächen im Raum als Grünland ist im Landschaftprogramm (Lapro) der Stadt Hamburg vorgegeben.

Zwei große Wettern (Hauptgräben), die Neue Höder Wettern und die Rethwettern, durchqueren unsere Flächen. Schmale Gräben, die typisch für diese Marschlandschaft sind, fehlen, sie wurden vor einigen Jahren zugeschüttet.

Auf lange Sicht planen wir daher wieder Gräben in den Flächen herzustellen, da diese typischer und wichtiger Lebensraum für wassergebundene Pflanzen und auch Tiere wie zum Beispiel Frösche und Libellen sind.

Im Frühjahr 2014 und 2015 haben Kiebitze auf den Ackerflächen gebrütet. In Absprache mit den Pächtern und vor dem Hintergrund geltender Artenschutzgesetze setzt sich die Stiftung für die Schonung der Kiebitzbruten ein. Kiebitze brüten relativ früh im Jahr und legen ihre Eier oft in nur wenig gepolsterte Mulden in Äckern oder anderen Freistellen. Die Umweltbehörde hat sich dem Kiebitzthema angenommen und macht Landwirten das Angebot sie beim Auffinden und Markieren der Nester vor der Flächenbearbeitung zu unterstützen – so können Nester auf Ackerflächen erhalten bleiben.

hier der Flyer: Kiebitze in der Landwirtschaft